WELCHE PFEILE

Der amerikanische Schütze Rick McKinney (Weltmeister 1977, 1983 und 1985) geht in seinem Aufsatz „Arrow Spine, Weight and Straightness“ (pdf-Datei) auf die unterschiedliche Bedeutung der Kriterien Geradheit, Gewicht und Biegesteifigkeit bei der Wahl von Pfeilen ein.

Ein Pfeil auf einer Waage

Gewicht

Gewichtsunterschiede von bis zu 8 Grain haben keinen nennenswerten Einfluss auf die Gruppierung der Pfeile. Wenn beim Zusammensetzen eines Pfeils (Schaft, Spitze, Nocke, Federn und Kleber) auf einen entsprechenden Mix der Komponenten geachtet wird, ist es in der Regel möglich, 12 Pfeile mit weniger als 2 Grain Gewichtsunterschied zu erhalten.

Ein verbogener Pfeil

Geradheit

Ein Pfeil gilt als ausreichend gerade, wenn er ein Mass von +/- 0,005" aufweist. Im Handel erhältliche Markenpfeile bewegen sich zwischen +/- 0,001" (X7 Eclips) und +/- 0,003" (Carbon One). Die Geradheit bei Carbon Pfeilen ist weniger kritisch als bei Aluminium und Aluminiun/Carbon Pfeilen.

Ein Pfeil wird durchgebogen

Biegesteifigkeit

Beim Abschuss eines Pfeils wird der Pfeil verbogen. Für die Gruppierung der Pfeile ist es wichtig, dass alle Pfeile dies im gleichen Masse tun. Die Spinwerte eines Pfeilsets sollten sich innerhalb einer Abweichungen von +/- 0,005 Zoll (0,1 mm) befinden. Im Zweifel ist es besser, zu steife Pfeile zu schießen - zu weiche Pfeile verstärken Schießfehler.